Das Fremde

Ausgabe Nr.2 2014

Der Begriff des Fremden hat in der Alltagssprache eine Reihe von Bedeutungen und ist meist negativ, seltener positiv konnotiert. Er beschreibt das, was uns als anders, unvertraut, unerforscht erscheint, was wir oft als störend, bedrohlich und unzugänglich wahrnehmen. Was uns fremd ist und wie wir damit umgehen, hat stets auch mit der Gesellschaft und Kultur zu tun, in der wir leben. Das Fremde ist ein Konstrukt, das einem ständigen Wandel unterworfen ist. Menschen und Kulturen, Einzelne oder Gruppen, Sprachen, Religionen oder Moralvorstellungen, Ästhetiken oder politische Systeme, Körper, Tiere und Pflanzen, die natürliche und die soziale Umwelt können uns fremd erscheinen, die eigenen Vorstellungen in Frage stellen, das Eigene herausfordern. Halten wir das aus? Haben wir den Mut? Sind wir in der Lage, das Fremde nicht nur zu analysieren, sondern auch einzulassen, wertzuschätzen sogar? Welche Chancen bieten die Begegnung und Auseinandersetzung mit dem Fremden? Dreißig AutorInnen und KünstlerInnen suchen Antworten auf all diese Fragen und zeigen uns ihren ganz eigenen Blick auf das Fremde.

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