Ausgabe Nr.5 – AUFBRUCH

Wer sich im Aufbruch befindet, sucht nach Veränderung, manchmal gezwungen, aus einer Not oder Unzufriedenheit handelnd, manchmal aus freien Stücken, getrieben von Neugier und der Lust auf Leben. Der Aufbruch ist der Moment des Neubeginns und der Hoffnung. Wer ihn wagt, freut sich auf das, was kommen wird. Wer aufbricht, hat Visionen, blickt optimistisch nach vorne, träumt von der Zukunft und die Erfüllung dieser Träume ist sein Ziel. Wer aufbricht, will ankommen. Ankommen in einem besseren Leben. 

In der fünften Ausgabe erzählt 39NULL all jene Geschichten des Gelingens, des zwischenmenschlichen Erfolgs, des brennenden gesellschaftlichen Engagements, die viel zu selten unsere Aufmerksamkeit erreichen. Es sind die Geschichten von Menschen, die aber auch das Scheitern in Kauf nehmen, die nach Veränderung trachten und die gegenwärtigen Zustände hinterfragen, sie neu durchdenken, bearbeiten und umschreiben. Denn: Die Wut und der Hass, die derzeit überall spürbar zunehmen, bringen uns nicht weiter, sie lassen uns erstarren und betäuben uns.  Auch geschürte Ängste, die vielerorts verbreitet werden, sind falsch, destruktiv, hemmen und machen krank. Was wir brauchen, sind Geschichten, die Mut machen, der Zukunft zugewandt und lösungsorientiert sind, ohne wegzuschauen. 

Aufbruch als Anfang und Anstoß, als das Sich-auf-den-Weg-machen, und gleichermaßen den Weg und die Reise an sich. Aufbruch als den Mut zu Überschreitung von Grenzen, als Überwindung von Rassismus, Diskriminierung und Tabus, als Befreiung von Sexismus.